Deutscher Gewerkschaftsbund

Index Gute Arbeit Saar 2016

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DGB-Index Gute Arbeit

Im Auftrag der Arbeitskammer des Saarlandes wurde der DGB-Index Gute Arbeit im Jahr 2016 erstmals mit einer repräsentativen Stichprobe für das Bundesland erhoben. Ein erster Überblick über die Ergebnisse zeigt einen hohen Abwanderungsdruck, dem sich viele Beschäftigte im Saarland ausgesetzt sehen. Bei den jüngeren Beschäftigten unter 26 Jahren führt mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) Gründe für einen Wechsel des Bundeslandes an. Die Autoren sehen in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen eine wichtige Bedingung, den Abwanderungsdruck zu verringern. Auf Basis der Befragungsergebnisse wird der größte Handlungsbedarf hinsichtlich der Einkommen, der Qualifikation, dem Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie der hohen Arbeitsintensität gesehen.

 

Darüber hinaus wurden in einer Sonderauswertung die Arbeitsbedingungen im saarländischen Gastgewerbe ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass in diesem Gewerbe dringender Handlungsbedarf in den Bereichen: Einkommen, emotionale Arbeit sowie Arbeitsintensität und Arbeitszeitlage besteht.


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Be­fra­gun­gen in den Bun­des­län­dern
DGB-Index Gute Arbeit
Mit dem DGB-Index Gute Arbeit lassen sich die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch auf Ebene der Bundesländer analysieren. Voraussetzung ist eine repräsentative Stichprobe, die durch zusätzliche Befragungen im jeweiligen Bundesland erzeugt wird. Die Länderbefragungen umfassen sowohl die Standardfragen zur Arbeitsqualität, als auch landesspezifische Sonderfragen. Die Möglichkeit an einer Aufstockung teilzunehmen besteht jedes Jahr. Bei Interesse wenden sie sich bitte an das Institut DGB-Index Gute Arbeit.
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