Deutscher Gewerkschaftsbund

Arbeitsbedingungen in Sachsen-Anhalt

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DGB-Index Gute Arbeit

In Sachsen-Anhalt wurden 2011 und 2014 die Beschäftigte mit dem DGB-Index Gute Arbeit nach ihren Arbeitsbedingungen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Sachsen-Anhalt geprägt ist von einem weit verbreiteten Niedriglohnbereich (28 Prozent der Beschäftigten erhalten weniger als 1500 Euro Brutto) sowie Nachtarbeit, schwerer köperlicher Tätigkeit und widrigen Umweltbedingungen.

Der Vergleich zwischen den Jahren zeigt, dass der Anteil derjenigen, die von ihrem Einkommen "gut auskommen" können, von 55 auf 51 Prozent gesunken ist, was mit ebenfalls gesunkenen Anteilen hinsichtlich der Angemessenheit der Einkommen bestätigt wird. Die prekäre Einkommenssituation spiegelt sich auch in den Erwartungen an die spätere Rente wieder: vier von fünf Beschäftigten befürchten, dass die späteren Rente nicht ausreichen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass 2/3 der Beschäftigten, aufgrund der Arbeitsbedingungen, nicht davon ausgehen, dass sie ihre aktuelle Tätigkeit bis zum Rentenalter ausüben können.

Weitere Vergleiche können der Kurz- und Langfassung, die hier heruntergeladen werden können, entnommen werden.


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Be­fra­gun­gen in den Bun­des­län­dern
DGB-Index Gute Arbeit
Mit dem DGB-Index Gute Arbeit lassen sich die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch auf Ebene der Bundesländer analysieren. Voraussetzung ist eine repräsentative Stichprobe, die durch zusätzliche Befragungen im jeweiligen Bundesland erzeugt wird. Die Länderbefragungen umfassen sowohl die Standardfragen zur Arbeitsqualität, als auch landesspezifische Sonderfragen. Die Möglichkeit an einer Aufstockung teilzunehmen besteht jedes Jahr. Bei Interesse wenden sie sich bitte an das Institut DGB-Index Gute Arbeit.
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