Deutscher Gewerkschaftsbund

Digitalisierung und Arbeitsqualität in Baden-Württemberg

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DGB-Index Gute Arbeit

Die Befragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit in Baden-Württemberg im Jahr 2016 fand im Rahmen des "Zukunftsprojekt Arbeitswelt 4.0" statt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird. Eine erste Auswertung der Daten durch die Universität Hohenheim befasst sich mit der Verbreitung der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen. Die Befunde zeigen für Baden-Württemberg eine etwas stärkere Nutzung digitaler Technik als im Bundesdurchschnitt: 66 Prozent der Beschäftigten sehen sich in (sehr) hohem Maß betroffen. Die Auswirkungen der Digitalisierung werden von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durchaus kritisch bewertet. Häufig werden fehlende Einflussmöglichkeiten bei der Gestaltung der Digitalisierung und eine zunehmehnde Arbeitsbelastung genannt.

 

Ferner wurden in Band 5 auch die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit aus den Jahren 2012 bis 2016 im Zeitreihenverlauf für Baden-Württemberg ausgewertet und hinsichtlich der Indexpunkte in den einzelnen Kriterien verglichen.

 

In Band 6 wurde u. a. auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit die Digitalisierung und Wandel in den Branchen Nahrung-, Genuss- und Gaststätten ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigten in diesen Branchen insgesamt deutlich weniger mit digitalen Mitteln arbeiten. Im Mittel sind es in allen anderen Branchen 67 Prozent und in der NGG-Branchen 46 Prozent.


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Be­fra­gun­gen in den Bun­des­län­dern
DGB-Index Gute Arbeit
Mit dem DGB-Index Gute Arbeit lassen sich die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch auf Ebene der Bundesländer analysieren. Voraussetzung ist eine repräsentative Stichprobe, die durch zusätzliche Befragungen im jeweiligen Bundesland erzeugt wird. Die Länderbefragungen umfassen sowohl die Standardfragen zur Arbeitsqualität, als auch landesspezifische Sonderfragen. Die Möglichkeit an einer Aufstockung teilzunehmen besteht jedes Jahr. Bei Interesse wenden sie sich bitte an das Institut DGB-Index Gute Arbeit.
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