Deutscher Gewerkschaftsbund

05.12.2019

Report 2019 - Arbeiten am Limit

Titelseite - Report 2019

DGB-Index Gute Arbeit

Arbeitsintensität ist das Schwerpunktthema der bundesweiten Repräsentativerhebung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2019. Die Ergebnisse der Befragung von mehr als 6.500 zufällig ausgewählten abhängig Beschäftigten zeigen, dass hohe Arbeitsbelastungen in Deutschland weit verbreitet sind. Neben einem hohen Zeitdruck bei der Arbeit und zunehmender Arbeitsverdichtung berichten viele Befragte über quantitative Überlastung.

Jede/r Vierte gibt an, dass die zu bewältigende Arbeitsmenge nicht in der dafür vorgesehenen Zeit zu bewältigen ist. Die Arbeitssituation dieser Gruppe ist durch eine systematische Überlastung gekennzeichnet.

Eine zu hohe Arbeitsmenge steht in engem Zusammenhang mit anderen belastenden Merkmalen der Arbeitssituation: Betroffene lassen häufiger Erholungspausen ausfallen, fühlen sich nach der Arbeit oft erschöpft und schätzen ihren Gesundheitszustand schlechter ein als Beschäftigte, die nicht von Überlastung betroffen sind.

Überlastungssituationen entstehen häufig aufgrund von Personalknappheit. 38 Prozent der Beschäftigten geben an, dass sie wegen fehlendem Personal mehr Arbeit bewältigen, bzw. länger arbeiten müssen. Diese Gruppe leistet deutlich häufiger Überstunden und macht Abstriche bei der Qualität der Arbeit, um das geforderte Arbeitspensum schaffen zu können.

Anpassungsmöglichkeiten durch einen individuellen Einfluss auf die Arbeitsmenge und Anpassungen der Ziele bei unvorhergesehenen Ereignissen können Instrumente zur Vermeidung von Überlastung sein. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass zwei Drittel der Beschäftigten ihre Arbeitsmenge gar nicht oder nur in geringem Maß beeinflussen können. Flexibilitätspuffer, z.B. eine Anpassung der Arbeitsmenge an veränderte Rahmenbedingungen, stehen nur für die Hälfte der Befragten zur Verfügung.

Der DGB-Index Gute Arbeit Report 2019 kann auch als gedrucktes Exemplar im DGB-Bestellsystem angefordert werden.

Die Abbildungen aus dem Report stehen hier zur Verfügung.

 


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Re­port 2019 - Ar­bei­ten am Li­mit
Titeseite
DGB-Index Gute Arbeit
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet unter hohem Zeitdruck. Für jeden Vierten ist die Arbeitsmenge nicht in der vorgesehenen Arbeitszeit zu bewältigen. Hohe Arbeitsbelastungen - das zeigen die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2019 - bleiben ein zentrales Problem der heutigen Arbeitswelt. Die Betroffenen lassen häufiger Erholungspausen ausfallen und fühlen sich nach der Arbeit oft leer und ausgebrannt. Diese und weitere Befunde finden sich im Report 2019 des DGB-Index Gute Arbeit.
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Neu­es For­mat: Jah­res­be­richt 2019
Titeseite
DGB-Index Gute Arbeit
Die Befragungsergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit werden ab dem Jahr 2019 in einem neuen, zusätzlichen Format veröffentlicht. Der Jahresbericht liefert eine systematische Aufbereitung der gewonnenen Daten. Neben dem Schwerpunktthema Arbeitsintensität werden Ergebnisse zu allen Kriterien der Arbeitsqualität dargestellt. Mit dem Jahresbericht liegt ein umfangreiches Nachschlagewerk zu den Arbeitsbedingungen in Deutschland vor.
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Kör­per­lich har­te Ar­beit
Titelbild
DGB-Index Gute Arbeit
Körperlich harte Arbeit ist auch in Zeiten der Digitalisierung für viele Beschäftigte in Deutschland an der Tagesordnung. Das zeigt die Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit zu körperlichen Belastungen. Etwa jede/r Zweite arbeitet häufig in belastenden Körperhaltungen und knapp jede/r Dritte leistet häufig körperlich schwere Arbeit, wie z.B. beim Heben oder Tragen von Lasten. Diese Belastungsarten treten nicht nur in Bau- und Produktionsberufen auf. Auch viele Dienstleistungsberufe, wie z.B. in der Pflege oder im Verkauf, sind durch starke körperliche Anforderungen geprägt.
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Re­port 2018 - Schwer­punk­t: In­ter­ak­ti­ons­ar­beit
Report 2018
DGB-Index Gute Arbeit
Der Arbeitsalltag von fast zwei Dritteln der Beschäftigten in Deutschland ist von Interaktionsarbeit, d.h. der Arbeit mit Menschen geprägt. Über verschiedene Branchen hinweg wird intensiv mit Kundschaft, PatientInnen, Lernenden, KlientInnen etc. gearbeitet. Damit sind spezifische Anforderungen und Belastungen für die Beschäftigten verbunden. Der Schwerpunkt der Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2018 befasst sich mit den Arbeitsbedingungen in der Interaktionsarbeit.
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Re­port 2017 - Schwer­punk­t: Ver­ein­bar­keit von Ar­beit und Pri­vat­le­ben
DGB-Index Gute Arbeit
Wie ist es um die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben unter den Beschäftigten in Deutschland bestellt? Mit diesem Schwerpunktthema befasst sich die Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2017. Im Mittelpunkt stehen zwei Aspekte, die einer gelingenden Vereinbarkeit im Wege stehen können. Zum einen die arbeitsbedingte Erschöpfung, die es Beschäftigten erschwert, Arbeit und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. 41 Prozent aller Befragten geben an, dass Erschöpfung ihre Vereinbarkeitssituation häufig beeinträchtigt. Zum anderen geht es um Vereinbarkeitsschwierigkeiten, die aus zeitlichen Einschränkungen resultieren. Hier sind es 27 Prozent aller Befragten, die angeben, ihre privaten Interessen häufig nicht mit ihrer Arbeit in Einklang bringen zu können.
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Re­port 2016 - Schwer­punk­t: Di­gi­ta­li­sie­rung der Ar­beits­welt
DGB-Index Gute Arbeit
Wie wirkt die Digitalisierung auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der bundesweiten Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2016. Die Ergebnisse zeigen, dass die Digitalisierung für einen beträchtlichen Teil der Beschäftigten mit höheren Arbeitsbelastungen einher geht. Die Mehrheit berichtet von einer wachsenden Arbeitsmenge und verstärkten Multitasking-Anforderungen.
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Re­port 2015 - Schwer­punk­t: Ur­sa­chen der Ar­beits­het­ze
DGB-Index Gute Arbeit
Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten berichtet davon, sich bei der Arbeit häufig gehetzt zu fühlen. Der Report 2015 des DGB-Index Gute Arbeit beschäftigte sich mit den Ursachen des arbeitsbedingten Zeitdrucks. Am häufigsten werden hier Multitasking und eine zu knappe Personalbemessung genannt.
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Re­port 2014 – Mit dem Schwer­punkt Ar­beits­zeit­ge­stal­tung
DGB
Knapp 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten länger als in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart. Und jede/r Vierte Beschäftigte leistet pro Woche mehr als fünf Überstunden. Dies sind einige der zentralen Befunde des Reports 2014, der sich mit dem Themenschwerpunkt Arbeitszeitgestaltung befasst. Die langen Arbeitszeiten vieler Vollzeitbeschäftigter entsprechen in der Regel nicht dem Wunsch der Beschäftigten: Zwei Drittel würden ihre Arbeitszeit gerne reduzieren.
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