Deutscher Gewerkschaftsbund

06.02.2018
Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit

Berufstätige mit Pflegeverantwortung

Zur Vereinbarkeit von Arbeit und Pflege

Titelseite

DGB-Index Gute Arbeit

Die Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit zum Thema Pflegeverantwortung basiert auf den Antworten von mehr als 4.700 abhängig Beschäftigten aus dem Jahr 2017. Betrachtet wird die Verbreitung von Beschäftigten mit Pflegeverantwortung; der zeitliche Umfang für die Pflege; Anteil der Beschäftigten mit Vereinbarkeitsproblemen sowie Ansatzpunkte zu deren Entlastung.

Die Ergebnisse zeigen, dass 9 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mindestens für eine Person eine Pflegeverantwortung tragen. In dieser Gruppe sind Frauen (10 Prozent) etwas häufiger vertreten als Männer (8 Prozent). Mit dem Alter der Beschäftigten steigt die Verbreitung deutlich an.

Für die Pflege wenden die Beschäftigten neben ihrer Berufstätigkeit im Durchschnitt 13 Stunden pro Woche auf, auch hier bestehen Unterschiede zwischen Männern (12 Stunden) und Frauen (15 Stunden). Für fast drei Viertel der Beschäftigten mit Pflegeverantwortung (71 Prozent) geht dies mit Vereinbarkeitsproblemen einher. Für 29 Prozent gilt dies in hohem Maße. Besonders betroffen sind davon vollzeitbeschäftigte Frauen.

Als Ansatzpunkte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wünschen sich die Beschäftigten zeitliche Flexibilität und finanzielle Entlastung: Über die Hälfte der Beschäftigten mit Pflegeverantwortung wünscht sich die Möglichkeit von betrieblichen Auszeiten (61 Prozent).

 


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Weiterführendes / Aktuelles

Er­reich­bar­keit des In­sti­tuts
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen um die Corona-Epidemie haben wir unsere Arbeit weitgehend ins Homeoffice verlagert. Unsere telefonische Erreichbarkeit ist daher eingeschränkt. Per e-mail sind wir jedoch weiterhin gut erreichbar: index-gute-arbeit@dgb.de

Ar­bei­ten mit Men­schen - In­ter­ak­ti­ons­ar­beit
ver.di-Sonderauswertung für den Dienstleistungssektor
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Innovation und Gute Arbeit (ver.di)
Wie verbreitet ist die Arbeit mit Menschen im Dienstleistungssektor? Woraus bestehen die spezifischen Anforderungen? Welche Besonderheiten zeigen sich im Branchenvergleich? Die Studie im Auftrag von ver.di auf Basis der Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2018 zeigt, dass die Besonderheiten von Interaktionsarbeit zu noch zu wenig berücksichtigt werden - mit alarmierenden Folgen für die Gesundheit der Beschäftigten.
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Die Ar­beit mit Men­schen - Was ist sie uns wer­t?
Untersuchung aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive
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Die Arbeitssituation von Beschäftigten, bei denen die Arbeit mit Menschen zum beruflichen Alltag gehört, ist durch hohe psychische und physische Anforderungen geprägt. In der Sonderauswertung der Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2018 wird Interaktionsarbeit aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive betrachtet.
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Ar­beits­qua­li­tät aus der Sicht von jun­gen Be­schäf­tig­ten
7. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit
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Im Auftrag der Gewerkschaftsjugend wurde die Arbeitsqualität von jungen Beschäftigten unter 35 Jahren auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit ausgewertet. Für die 7. Sonderauswertung wurden die Antworten von über 3.500 abhängig Beschäftigten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Beschäftigte häufig über geringe Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten berichten. Auffällig ist zudem, dass knapp jede_r Dritte in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis tätig ist.
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Di­gi­ta­li­sie­rung in den Bran­chen der IG BCE
Eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2016
Titelbild
DGB-Index Gute Arbeit
Die Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE hat eine Sonderauswertung zur Digitalisierung auf Basis der Daten des DGB-Index Gute Arbeit veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede beim Grad der Digitalisierung zwischen den Branchen im Organisationsberich der IG BCE. Hinsichtlich der Folgen der Digitalisierung für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten werden sowohl die Chancen als auch die Risiken der Veränderungen deutlich.
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Gu­te Ar­beit in Ber­lin
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DGB-Index Gute Arbeit
DGB-Index Gute Arbeit
Im Jahr 2018 wurde zum ersten Mal eine repräsentative Befragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit für Berlin durchgeführt. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales wurden etwa Tausend abhängig Beschäftigte nach der Qualtität ihrer Arbeitsbedingungen befragt. Die Ergebnisse wurden Anfang 2019 vorgestellt.
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Zwei Drit­tel ge­hen krank zur Ar­beit
DGB-Index Gute Arbeit
Zwei Drittel aller Beschäftigten gehen auch dann zur Arbeit, wenn sie sich richtig krank fühlen. Fast die Hälfte aller Befragten gehen pro Jahr eine Woche und mehr trotz Krankheit zur Arbeit.
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Be­las­tungs­pro­fi­le im öf­fent­li­chen Dienst
Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit
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Ar­beits­be­din­gun­gen von So­zi­al­ar­bei­te­rin­nen und So­zi­al­ar­bei­tern
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Jede/r vierte Sozialarbeiter_in würde den Arbeitgeber wechseln, wenn sie oder er die Möglichkeit hätte. In ihrer Analyse der Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit, konzentrieren sich die Autorinnen auf die drei Felder Anstellungsverhältnis, Arbeitsbelastungen sowie organisationale Rahmenbedingungen. Der Vergleich zeigt sowohl Parallelen als auch Unterschiede zu Beschäftigungsgruppen in anderen sozialen Berufen.
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Da­mit wir ge­sund blei­ben
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Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist auf die Bewertung der Arbeitssituation durch die Beschäftigten angewiesen. Im Interview schildert Verena Blix, Personalrätin der Hamburger Behörde für Gesundheit- und Verbraucherschutz, wie in ihrer Behörde der DGB-Index Gute Arbeit als Instrument der Gefährdungsbeurteilung eingesetzt wurde, und welche Maßnahmen aus den Ergebnissen abgeleitet werden können.
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Der Index - kurze Einführung

Qua­li­tät der Ar­beits­be­din­gun­gen: Die Be­schäf­tig­ten als Ex­per­ten
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Der Selbsttest

"Mein In­dex"
Logo DGB-Index Gute Arbeit
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Sie möchten Ihren eigenen Indexwert erfahren? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu. Im Mittelpunkt steht die Bewertung Ihrer persönlichen Arbeitssituation. Ihre Einschätzung der Einkommenssituation und der Arbeitsplatzsicherheit spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Ressourcenausstattung und die Belastungssituation Ihrer Arbeitsstelle. Aus Ihren Antworten auf die 42 Fragen wird Ihr persönlicher Indexwert der Arbeitsqualität errechnet.
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Das Institut

Das Gebäude des DGB-Bundesvorstands in Berlin
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Das Institut DGB-Index Gute Arbeit arbeitet unter dem Dach des DGB-Bundesvorstands. Es führt die bundesweiten Repräsentativerhebung zum Index durch und entwickelt sie weiter. Außerdem übernimmt das Institut die Koordination der am Projekt beteiligten Partner sowie die Kommunikation der Index-Ergebnisse.
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Der Index im Betrieb

Der In­dex im Be­trieb
Betriebliche Anwendungen des DGB-Index Gute Arbeit
Colourbox
Der DGB-Index Gute Arbeit liefert auch auf der betrieblichen Ebene Kennzahlen zur Qualität der Arbeitsbedingungen. Grundlage sind Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen. Die Ergebnisse einer betrieblichen Befragung mit dem DGB-Index liefern Erkenntnisse über Stärken und Schwächen der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen.
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