Deutscher Gewerkschaftsbund

Risiko Leiharbeit

Wie die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen bewerten

Titelseite

DGB-Index Gute Arbeit

Leiharbeit hat in Deutschland in den letzten 25 Jahren stark zugenommen. Inzwischen sind über eine Million Beschäftigte in Deutschland bei Verleihbetrieben angestellt. Seit 1994 hat sich die Zahl verzehnfacht. Wie ist es um deren Arbeitsqualität bestellt? Dieser Frage wird in der Ausgabe 02/2019 von "DGB-Index Gute Arbeit kompakt" nachgegangen.

Die Ergebnisse zeigen, dass diese Beschäftigungsform mit deutlichen strukturellen Benachteiligungen für die Beschäftigten verbunden ist. So haben LeiharbeitnehmerInnen wesentlich häufiger einen befristeten Arbeitsvertrag, machen sich mehr Sorgen um ihre berufliche Zukunft, haben weniger Einfluss auf die Arbeitsgestaltung, ungünstigere Arbeitszeitlagen und seltener Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

Das Einkommen wird von der Mehrheit der LeiharbeitnehmerInnen nicht als angemessen empfunden. Trotz Vollzeitbeschäftigung haben zwei von drei Beschäftigten ein Bruttoeinkommen von 2.000 Euro und weniger.

Die kompakt 02/2019 mit dem Fokus auf die Arbeitsqualität von Beschäftigten in Leiharbeit steht hier zum Herunterladen bereit.


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Aktuelles

Die Ar­beit mit Men­schen - Was ist sie uns wer­t?
Untersuchung aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive
Titelbild
DGB-Index Gute Arbeit
Die Arbeitssituation von Beschäftigten, bei denen die Arbeit mit Menschen zum beruflichen Alltag gehört, ist durch hohe psychische und physische Anforderungen geprägt. In der Sonderauswertung der Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2018 wird Interaktionsarbeit aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive betrachtet.
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Ar­beits­qua­li­tät aus der Sicht von jun­gen Be­schäf­tig­ten
7. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit
Titelbild
DGB-Index Gute Arbeit
Im Auftrag der Gewerkschaftsjugend wurde die Arbeitsqualität von jungen Beschäftigten unter 35 Jahren auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit ausgewertet. Für die 7. Sonderauswertung wurden die Antworten von über 3.500 abhängig Beschäftigten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Beschäftigte häufig über geringe Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten berichten. Auffällig ist zudem, dass knapp jede_r Dritte in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis tätig ist.
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Di­gi­ta­li­sie­rung in den Bran­chen der IG BCE
Eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2016
Titelbild
DGB-Index Gute Arbeit
Die Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE hat eine Sonderauswertung zur Digitalisierung auf Basis der Daten des DGB-Index Gute Arbeit veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede beim Grad der Digitalisierung zwischen den Branchen im Organisationsberich der IG BCE. Hinsichtlich der Folgen der Digitalisierung für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten werden sowohl die Chancen als auch die Risiken der Veränderungen deutlich.
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Gu­te Ar­beit in Ber­lin
Ergebnisse einer Beschäftigtenbefragung im Rahmen des 'DGB-Index Gute Arbeit' 2018
DGB-Index Gute Arbeit
DGB-Index Gute Arbeit
Im Jahr 2018 wurde zum ersten Mal eine repräsentative Befragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit für Berlin durchgeführt. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales wurden etwa Tausend abhängig Beschäftigte nach der Qualtität ihrer Arbeitsbedingungen befragt. Die Ergebnisse wurden Anfang 2019 vorgestellt.
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Zwei Drit­tel ge­hen krank zur Ar­beit
DGB-Index Gute Arbeit
Zwei Drittel aller Beschäftigten gehen auch dann zur Arbeit, wenn sie sich richtig krank fühlen. Fast die Hälfte aller Befragten gehen pro Jahr eine Woche und mehr trotz Krankheit zur Arbeit.
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Be­las­tungs­pro­fi­le im öf­fent­li­chen Dienst
Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit
Titelbild
DGB
Arbeitsintensität, zu geringe personelle Ausstattung und Zeitdruck sind zentrale Belastungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. In der Sonderauswertung zur Arbeitsqualität von Angestellten und Beamten im öffentlichen Dienst wurden die Antworten von über 3.600 Beschäftigten ausgewertet. In Folge der hohen psychischen Belastung berichtet beispielsweise jeder Zweite von körperlichen oder emotionalen Erschöpfungszuständen.
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Ar­beits­be­din­gun­gen von So­zi­al­ar­bei­te­rin­nen und So­zi­al­ar­bei­tern
Max-Traeger-Stiftung
Jede/r vierte Sozialarbeiter_in würde den Arbeitgeber wechseln, wenn sie oder er die Möglichkeit hätte. In ihrer Analyse der Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit, konzentrieren sich die Autorinnen auf die drei Felder Anstellungsverhältnis, Arbeitsbelastungen sowie organisationale Rahmenbedingungen. Der Vergleich zeigt sowohl Parallelen als auch Unterschiede zu Beschäftigungsgruppen in anderen sozialen Berufen.
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Di­gi­ta­li­sie­rung im Dienst­leis­tungs­sek­tor
Ver.di
Wie verändert die Digitalisierung die Arbeitsqualität der Beschäftigten im Dienstleistungssektor? Um diese Frage zu beantworten, hat der ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2016 vorgelegt. Auch für die Dienstleistungsbereiche zeigt sich, dass die Digitalisierung für viele Beschäftigte mit wachsender Arbeitsbelastung einhergeht. Ein Lösungsansatz: Mehr Beteiligung der Beschäftigten.
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Da­mit wir ge­sund blei­ben
Interview: Gefährdungsbeurteilung mit dem DGB-Index Gute Arbeit
Verena Blix
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist auf die Bewertung der Arbeitssituation durch die Beschäftigten angewiesen. Im Interview schildert Verena Blix, Personalrätin der Hamburger Behörde für Gesundheit- und Verbraucherschutz, wie in ihrer Behörde der DGB-Index Gute Arbeit als Instrument der Gefährdungsbeurteilung eingesetzt wurde, und welche Maßnahmen aus den Ergebnissen abgeleitet werden können.
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Der Index - kurze Einführung

Qua­li­tät der Ar­beits­be­din­gun­gen: Die Be­schäf­tig­ten als Ex­per­ten
Der DGB-Index Gute Arbeit misst die Arbeitsqualität aus Sicht der Beschäftigten. Seit dem Jahr 2007 werden in einer jährlichen bundesweiten Repräsentativerhebung die abhängig Beschäftigten danach gefragt, wie sie ihre Arbeitsbedingungen bewerten - denn sie sind die Experten für Arbeitsqualität.
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Der Selbsttest

"Mein In­dex"
Logo DGB-Index Gute Arbeit
DGB
Sie möchten Ihren eigenen Indexwert erfahren? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu. Im Mittelpunkt steht die Bewertung Ihrer persönlichen Arbeitssituation. Ihre Einschätzung der Einkommenssituation und der Arbeitsplatzsicherheit spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Ressourcenausstattung und die Belastungssituation Ihrer Arbeitsstelle. Aus Ihren Antworten auf die 42 Fragen wird Ihr persönlicher Indexwert der Arbeitsqualität errechnet.
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Das Institut

Das Gebäude des DGB-Bundesvorstands in Berlin
DGB
Das Institut DGB-Index Gute Arbeit arbeitet unter dem Dach des DGB-Bundesvorstands. Es führt die bundesweiten Repräsentativerhebung zum Index durch und entwickelt sie weiter. Außerdem übernimmt das Institut die Koordination der am Projekt beteiligten Partner sowie die Kommunikation der Index-Ergebnisse.
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Der Index im Betrieb

Der In­dex im Be­trieb
Betriebliche Anwendungen des DGB-Index Gute Arbeit
Colourbox
Der DGB-Index Gute Arbeit liefert auch auf der betrieblichen Ebene Kennzahlen zur Qualität der Arbeitsbedingungen. Grundlage sind Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen. Die Ergebnisse einer betrieblichen Befragung mit dem DGB-Index liefern Erkenntnisse über Stärken und Schwächen der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen.
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