Deutscher Gewerkschaftsbund

Report 2009: Die Ergebnisse der Repräsentativerhebung

Der Index Gute Arbeit 2009 liegt mit 58 Punkten einen Indexpunkt niedriger als im vergangenen Jahr. Nur jeder zweite Beschäftigte erwartet, unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen seine Tätigkeit bis zum Renteneintrittsalter ausüben zu können. Beschäftigte, die unter einer hohen bis sehr hohen Arbeitsintensität (Zeitdruck und Arbeitshetze) leiden, äußern sich über ihre Zukunftserwartungen besonders negativ.

Zentrale Ergebnisse des Befragungsjahres 2009

 

  • Der Index Gute Arbeit 2009 liegt mit 58 Punkten einen Indexpunkt niedriger als im vergangenen Jahr.
  • Nur jeder zweite Beschäftigte erwartet, unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen seine Tätigkeit bis zum Renteneintrittsalter ausüben zu können. Beschäftigte, die unter einer hohen bis sehr hohen Arbeitsintensität (Zeitdruck und Arbeitshetze) leiden, äußern sich über ihre Zukunftserwartungen besonders negativ.
  • Fast 80 Prozent der Beschäftigten sind in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal krank zur Arbeit gegangen, 50 Prozent sogar mehrmals.
  • Jeder fünfte Beschäftigte leidet fast täglich unter Rücken-, Nacken-, Schulterschmerzen und jeder siebente fast täglich unter Erschöpfungszuständen.
  • 44 Stunden in der Woche arbeiten die Vollzeit-Beschäftigten im Durchschnitt - auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit haben die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nur wenig Einfluss. Die höchste Wochenarbeitszeit geben dabei die Beschäftigten in den Wach- und Dienstberufen an (51 Stunden pro Woche).
Grafik 2009

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Das Institut

DGB
Das Institut DGB-Index Gute Arbeit arbeitet unter dem Dach des DGB-Bundesvorstands. Es führt die bundesweiten Repräsentativerhebung zum Index durch und entwickelt sie weiter. Außerdem übernimmt das Institut die Koordination der am Projekt beteiligten Partner sowie die Kommunikation der Index-Ergebnisse.
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