Deutscher Gewerkschaftsbund

Digitalisierung im Dienstleistungssektor

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Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - Ver.di

Die vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit herausgegebene Studie "Digitalisierung und Arbeitsqualität" basiert auf den Daten der Repräsentativerhebung des DGB-Index Gute Arbeit 2016. Sie fragt u.a. nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbelastung, Multitasking-Anforderungen, mobile Arbeit, Work-Life-Balance und Entscheidungsspielräume bei der Arbeit.

Im Rahmen der Sonderauswertung wurden die Antworten von mehr als 6.500 Beschäftigten differenziert für die folgenden Branchen ausgewertet: Information- und Kommunikation, Banken, Öffentliche Verwaltungen, Verkehr, Einzelhandel, Krankenhaus und Energieversorgung.

Trotz teils deutlicher Unterschiede zwischen den Branchen und dem Geschlecht zeigen die zentralen Befunde u.a., dass allgemein ein hoher Digitalisierungsgrad vorliegt (83 Prozent der Beschäftigten), die Arbeitsbelastung mit steigendem Digitailiserungsgrad zunimmt (47 Prozent der digital Arbeitenden), und die Partizipation der Beschäftigten zu deutlich geringeren Belastungen führt (geringer Arbeitshetze und weniger Ohnmachtsgefühle gegenüber der Technik).

Die Sonderauswertung kann auf der Homepage des Bereichs Innovation und Gute Arbeit heruntergeladen oder als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Alternativ steht die Broschüre auch hier zum Download bereit.


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Aktuelles

Ar­beits­be­din­gun­gen von So­zi­al­ar­bei­te­rin­nen und So­zi­al­ar­bei­tern
Max-Traeger-Stiftung
Jede/r vierte Sozialarbeiter_in würde den Arbeitgeber wechseln, wenn sie oder er die Möglichkeit hätte. In ihrer Analyse der Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit, konzentrieren sich die Autorinnen auf die drei Felder Anstellungsverhältnis, Arbeitsbelastungen sowie organisationale Rahmenbedingungen. Der Vergleich zeigt sowohl Parallelen als auch Unterschiede zu Beschäftigungsgruppen in anderen sozialen Berufen.
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Di­gi­ta­li­sie­rung im Dienst­leis­tungs­sek­tor
Ver.di
Wie verändert die Digitalisierung die Arbeitsqualität der Beschäftigten im Dienstleistungssektor? Um diese Frage zu beantworten, hat der ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2016 vorgelegt. Auch für die Dienstleistungsbereiche zeigt sich, dass die Digitalisierung für viele Beschäftigte mit wachsender Arbeitsbelastung einhergeht. Ein Lösungsansatz: Mehr Beteiligung der Beschäftigten.
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Gu­te Ar­beit in den Bun­des­län­dern? Ers­te Er­geb­nis­se der Län­der­be­fra­gun­gen
DGB-Index Gute Arbeit
Mit dem DGB-Index Gute Arbeit lassen sich die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch auf Ebene der Bundesländer analysieren. Voraussetzung ist eine repräsentative Stichprobe, die durch zusätzliche Befragungen im jeweiligen Bundesland erzeugt wird. Im Jahr 2016 wurde in einer Reihe von Bundesländern von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Nun liegen erste Ergebnisse vor.
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Da­mit wir ge­sund blei­ben
Interview: Gefährdungsbeurteilung mit dem DGB-Index Gute Arbeit
Verena Blix
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist auf die Bewertung der Arbeitssituation durch die Beschäftigten angewiesen. Im Interview schildert Verena Blix, Personalrätin der Hamburger Behörde für Gesundheit- und Verbraucherschutz, wie in ihrer Behörde der DGB-Index Gute Arbeit als Instrument der Gefährdungsbeurteilung eingesetzt wurde, und welche Maßnahmen aus den Ergebnissen abgeleitet werden können.
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Der Index - kurze Einführung

Qua­li­tät der Ar­beits­be­din­gun­gen: Die Be­schäf­tig­ten als Ex­per­ten
Der DGB-Index Gute Arbeit misst die Arbeitsqualität aus Sicht der Beschäftigten. Seit dem Jahr 2007 werden in einer jährlichen bundesweiten Repräsentativerhebung die abhängig Beschäftigten danach gefragt, wie sie ihre Arbeitsbedingungen bewerten - denn sie sind die Experten für Arbeitsqualität.
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Der Selbsttest

"Mein In­dex"
DGB
Sie möchten Ihren eigenen Indexwert erfahren? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu. Im Mittelpunkt steht die Bewertung Ihrer persönlichen Arbeitssituation. Ihre Einschätzung der Einkommenssituation und der Arbeitsplatzsicherheit spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Ressourcenausstattung und die Belastungssituation Ihrer Arbeitsstelle. Aus Ihren Antworten auf die 42 Fragen wird Ihr persönlicher Indexwert der Arbeitsqualität errechnet.
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Das Institut

DGB
Das Institut DGB-Index Gute Arbeit arbeitet unter dem Dach des DGB-Bundesvorstands. Es führt die bundesweiten Repräsentativerhebung zum Index durch und entwickelt sie weiter. Außerdem übernimmt das Institut die Koordination der am Projekt beteiligten Partner sowie die Kommunikation der Index-Ergebnisse.
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Der Index im Betrieb

Der In­dex im Be­trieb
Betriebliche Anwendungen des DGB-Index Gute Arbeit
Colourbox
Der DGB-Index Gute Arbeit liefert auch auf der betrieblichen Ebene Kennzahlen zur Qualität der Arbeitsbedingungen. Grundlage sind Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen. Die Ergebnisse einer betrieblichen Befragung mit dem DGB-Index liefern Erkenntnisse über Stärken und Schwächen der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen.
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