Deutscher Gewerkschaftsbund

NEU: Belastungsprofile im öffentlichen Dienst

Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit

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DGB

Im Rahmen der Sonderauswertung wird die Arbeitsqualität von Angestellten und Beamten im öffentlichen Dienst auf fünf Feldern analysiert. Betrachtet werden Weiterbildungsmöglichkeiten, Personalbemessung und Arbeitsdruck, Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten, Arbeitszeiten sowie gesundheitliche Belastungen. Datengrundlage für die Sonderauswertungen bilden die Antworten von über 3.600 Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus den Jahren 2014 bis 2016. Der Anteil der Angestellten liegt bei 73 Prozent, 27 Prozent sind im Beamtenverhältnis tätig.

Die Ergebnisse zeigen u.a., dass zu knappe Personalbemessung, Zeitdruck und Arbeitsintensität verbreitete Belastungen im öffentlichen Dienst sind. So berichtet über die Hälfte aller Beschäftigten (58 Prozent), dass sie sich bei der Arbeit gehetzt fühlen. Als wesentlicher Grund für den Zeitdruck wird eine zu geringe Personalausstattung genannt, welche im Resultat zu Arbeitsintensivierung (67 Prozent) führt. Die hohe psychischen Belastungen der Beschäftigten äußert sich u.a. in körperlicher und emotionaler Erschöpfung (50 Prozent), in der Beeinträchtigung von Erholungszeiten (40 Prozent) sowie in der Verkürzung oder dem Ausfall von Pausen (38 Prozent).

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.


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